
Mobilität, Bildung und Klimaschutz: Politik erkundet Löhnes Zukunftsprojekte auf zwei Rädern
Wie sieht eine moderne Stadtentwicklung aus, die den Herausforderungen des Klimawandels begegnet und gleichzeitig die Lebensqualität im Ort steigert? Um diese Fragen nicht nur im Rathaus, sondern direkt vor Ort zu diskutieren, unternahmen Mitglieder von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und der SPD am 18. September 2026 eine gemeinsame Radtour durch Löhne. Begleitet wurden die Politiker*innen dabei von Bürgermeister Christian Antl.
Die Route führte die Gruppe an verschiedene Baustellen und fertiggestellte Maßnahmen, die ein breites Spektrum der Stadtentwicklung abdecken. Ein Schwerpunkt lag auf der nachhaltigen Mobilität: So informierte die Verwaltung am Erich-Maria-Remarque-Platz über die mögliche Modernisierung des Busbahnhofs. Weiter ging es zur Baustelle der neuen Grünachse zwischen Bahnhof und dem Werreauenpark, die künftig eine barrierefreie Verbindung schaffen und das Stadtbild ökologisch aufwerten soll.
Auch soziale und bildungspolitische Themen standen auf der Agenda. Ein besonderes Highlight war der Besuch der Containerschule in Löhne-Ort – derzeit das größte modulare Ausweichquartier der Stadt – sowie die „Walking Bus“-Stationen an der Jasminstraße und am Obernfeld, die einen sicheren Schulweg für Kinder fördern. Den Abschluss der Tour bildete der Mehrgenerationenplatz am Dickendorner Weg, wo ein Jugendcontainer als Treffpunkt für junge Menschen geschaffen wurde.
Ein weiterer zentraler Punkt der Besichtigung war die Anpassung an den Klimawandel. An der fast fertiggestellten Schlammbremse am Dickendorner Weg wurde erläutert, wie solche Maßnahmen zur Starkregenprävention dazu beitragen, die Stadt bei extremen Wetterereignissen zu schützen.
„Die Radtour zeigt, wie viel in Löhne gerade entsteht – von Mobilität über Bildung bis zur Klimaanpassung“, resümierte Patrick Sasse, Fraktionsvorsitzender von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN. Auch aus Sicht der SPD betonte Fraktionsvorsitzender Dieter Falkenstern „Uns ist wichtig, dass wir nicht nur über Projekte sprechen, sondern sie gemeinsam anschauen, ihre Wirkung verstehen und mit den Menschen vor Ort ins Gespräch kommen.“
Die gemeinsame Tour unterstreicht den Willen der beteiligten Fraktionen, über parteipolitische Grenzen hinweg an einer zukunftsfähigen Gestaltung der Stadt zu arbeiten und den Austausch zwischen Politik und Bürgerschaft zu intensivieren.



